
Atelier Edda Dietrich

Eine Alternative zu Kommunismus und Kapitalismus
Christian Felber
Deuticke Verlag, Wien
Ca. 336 Seiten. Klappbroschur
Ca. € 19,90 [D] / € 20,50 [A]
ISBN 978-3-552-06072-2
„Christian Felber hat mit seinen „Neuen Werten für die Wirtschaft“ so etwas wie ein Standardwerk der globalisierungskritischen Bewegung geschaffen.“
Corinna Milborn, Die Presse
„Mit diesem Buch hat Christian Felber einen nicht zu übersehenden Wegweiser einer gerechteren und vor allem lebenswertern Welt vorgelegt.“
Walter Spielmann, Pro Zukunft
„Das Buch wird nicht nur Gutmenschen gefallen/unterhalten. Es definiert die Wirtschaft nicht als Selbstzweck, sondern als Mittel auf dem Weg zu einer gerechteren Welt.“
Thomas Meickl, Die Furche
„Christian Felber hat mit seinem neuen Buch die Bibel der Globalisierungskritiker geschrieben.“
Klaus Buttinger, OÖN
„Christian Felber kreiert in seinem Buch `Neue Werte für die Wirtschaft´ einen lesenswerten Gegenentwurf zum Kapitalismus.“
Manfred Neuper, Kleine Zeitung
Inhalt:
Der Kapitalismus hält keines seiner zentralen Versprechen. Individuelle Freiheit und persönliches Glück, wie sie Hayek und Friedman in Aussicht stellten, rücken für den Großteil der Menschen in unerreichbare Ferne. Die kapitalistischen Kernwerte – Wachstum, Wettbewerbsfähigkeit, Gewinn – stehen im Widerspruch zu den fundamentalen Werten der Demokratie: Freiheit, Menschenwürde und Gerechtigkeit. Welche Werte aber wollen wir?
Christian Felber plädiert in seinem neuen Buch für einen ganzheitlichen „dritten“ Weg. In der Wirtschaft sollen dieselben humanen Werte gelten wie in zwischenmenschlichen Beziehungen. Gesetze und Institutionen müssen diese neuen Werte belohnen. Nicht Egoismus, Konkurrenz und Materialismus sollten gefördert werden, sondern Kooperation, Selbstbestimmung und ökologische Verantwortung. Das Gelingen von zwischenmenschlichen Beziehungen muss zur Maxime wirtschaftlichen Handelns und zum Kriterium für Leistung und Erfolg werden. Sich vom egoistischen Verhalten der einzelnen Akteure den größten Profit für das Gemeinwohl zu erwarten, ist die Lebenslüge des Kapitalismus.
Christian Felber zeigt auf überzeugende Weise, wie wir die Werte der Wirtschaft mit den Werten unseres Lebens in Übereinstimmung bringen und das „Werte schaffen“ (Wirtschaften) auf ein neues Fundament stellen können.
Inhaltsverzeichnis:
1. Freiheit
2. Erfolg
3. Wettbewerb
4. Leistung
5. Wettbewerbsfähigkeit
6. Chancengleichheit
7. Eigenverantwortung
8. Soziale Verantwortung
9. Ökologische Ethik
10. Eine Alternative zu Kommunismus und Kapitalismus
Christian Felber, geboren 1972, studierte Romanische Sprachen, Politikwissenschaft, Soziologie und Psychologie in Wien und Madrid. Mitbegründer von Attac Österreich, freier Publizist und Tänzer, gefragter Referent:
Zuletzt erschien bei Deuticke der Bestseller „50 Vorschläge für eine gerechtere Welt. Gegen Konzernmacht und Kapitalismus“ (August 2006, 6. Auflage).
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Warum wir von Natur aus kooperieren
Joachim Bauer
Was den Menschen zum Menschen macht - ein Buch über das wichtigste Erfolgsgeheimnis der Evolution.
In der internationalen neurobiologischen Forschung ist zunehmend von "social brain" die Rede. Die Erkenntnis: Wir sind nicht primär auf Egoismus und Konkurrenz eingestellt, sondern auf Kooperation und Resonanz. Das Gehirn belohnt gelungenes Miteinander durch Ausschüttung von Botenstoffen, die gute Gefühle und Gesundheit erzeugen. Joachim Bauer: "Die beste Droge für den Menschen ist der Mensch."
Das Buch ist bei Hoffmann und Campe erschienen und für 19,95 Euro erhältlich. ISBN: 978-3-455-50017-2.
zum Inhalt:
Kern aller Motivation ist es, zwischenmenschliche Zuwendung, Wertschätzung und erst recht Liebe zu finden und zu geben. Was wir im Alltag tun, wird direkt oder indirekt dadurch bestimmt, dass wir sozialen Kontakt gewinnen oder erhalten wollen. Bei dauerhaft gestörten Beziehungen oder dem Verlust von Bindungen kann es zu einem "Absturz" der Motovationssysteme kommen. Dann - und erst dann - setzen Agressionen ein.
Joachim Bauer beschreibt nicht nur, wie unser "social brain" funktioniert, sondern führt dem Leser auch vor Augen, welche Konsequenzen diese Erkenntisse für das menschliche Leben haben - von der Erziehung über die berufliche Kommunikation bis hin zur Frage von Krieg und Frieden.
Ausgehend von den aktuelleten neurowissenschaftlichen Befunden entwirft "Prinzip Menschlichkeit" das Bild eines physiologisch auf Kooperation ausgerichteten Menschen und widerspricht damit soziologischen Vorstellungen, etwa den populär gewordenen Behauptungen von Richard Dawkins. Joachim Bauer erweitert die neue Sicht auf die gesamte Biologie: Auch Gene sind alles andere als selbstsüchtig. Innerste Triebfeder alles Lebendigen ist nicht der von Darwin postulierte "war of nature". Kernmotive der Natur sind vielmehr Kooperation, Spiegelung und Resonanz.
Joachim Baur ist Medizinprofessor und Psychotherapeut. Er ist sowohl für innere Medizin als auch für Psychiatrie habilitiert. Für seine neurobiologischen Forschungsarbeiten erhielt er 1996 den renommierten Organon-Preis der Deutschen Gesellschaft für Biologische Psychiatrie. Er ist in der Abteilung für Psychosomatische Medizin am Universitätsklinikum Freiburg tätig.
(dem Klappentext entnommen)